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Fakultät Rehabilitationswissenschaften
EFRE-gefördertes Projekt FLoKI

Ministerin Ina Brandes überreicht Förderbescheid

Mit dem Projekt „Jugendliche im Förderschwerpunkt Lernen ordnen KI“ (FLoKI) entwickeln die TU Dortmund und das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum KITZ.do ein Bildungsangebot zur Förderung von KI-Kompetenzen. Im Rahmen der zdi-Herbstreise überreichte NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes dem Projektteam in Dortmund den Förderbescheid über 240.090,06 Euro. Das Projekt wird im Rahmen von NEXT.IN.NRW aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 gefördert.

Im Mittelpunkt von FLoKI stehen Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Lernen. Für sie werden kostenfreie, praxisnahe und niedrigschwellige Workshops entwickelt, in denen sie grundlegende Funktionsweisen von KI kennenlernen, eigene Eingaben (Prompts) systematisch formulieren und KI-generierte Ergebnisse kritisch bewerten. Dabei verbindet FLoKI technologische Bildung mit schriftsprachlicher Förderung, inklusiver Didaktik und der KI-bezogenen Lebenswelt der Jugendlichen. Ziel ist es, die Jugendlichen zu einem sicheren und selbstbestimmten Umgang mit KI zu befähigen, ihre Selbstwirksamkeit zu stärken und digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Das Fachgebiet Digitale Förderung und inklusive Bildung (DiFiB) der TU Dortmund unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Jana Jungjohann bringt insbesondere seine Expertise in der sonderpädagogischen Förderung, inklusiven Mediendidaktik und empirischen Bildungsforschung ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der empirischen Untersuchung der KI-Nutzung und der Entwicklung von Prompting-Kompetenzen bei Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten. Maxine Klinck ist die Projektmitarbeiterin und Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen. 

Die Ergebnisse sollen langfristig auch anderen Bildungseinrichtungen zugutekommen. Dafür werden die entwickelten Workshopmaterialien und zielgruppengerechte Tools rund um das Thema KI-Nutzung als frei zugängliche und barrierefrei Open Educational Resources (OER) veröffentlicht. Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen können sich bei Interesse zur Beteiligung der Erprobung bei Maxine Klinck melden. 

Das Verbundprojekt FLoKI läuft vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2028.

Weitere Informationen: Projekt FLoKI am Fachgebiet DiFiB

Feierliche Übergabe des Förderbescheids für FLoKI durch NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes. Von links nach rechts: Mark Thomas (Projektmitarbeiter), Regina Kallen (Geschäftsführung s.i.d. gGmbH, Träger des KITZ.do), Ina Brandes, Jun.-Prof. Dr. Jana Jungjohann (TU Dortmund) und Maxine Klinck (Projektmitarbeiterin).
Das Projektteam von FLoKI mit dem Förderbescheid über 240.090,06 Euro für die Entwicklung eines inklusiven KI-Bildungsangebots.